Chorfestival in Gelnhausen

 

Am Freitagabend sind elf Chorgruppen in der Stadthalle Gelnhausen beim Konzert: „Kleine Chöre – große Klänge“ zu hören. Diese seit acht Jahren sehr erfolgreiche Konzertserie haben wir in diesem Jahr in das Festival-Programm integriert. 

Der Workshop mit Ilja Panzer aus Berlin findet in der Zeit von 10.00 bis 15.30 Uhr in der Stadthalle statt.

Am Samstagabend gestalten jeweils zwei Chöre in der ehemaligen Synagoge, der Peterskirche und der Marienkirche ein Konzert. Die Konzerte werden, nach jeweils 30-minütiger Pause wiederholt. Das heißt: Jeder Zuhörer hat die Möglichkeit, alle sechs ausgesuchten Chöre zu erleben, wenn er in den Pausen den Auftrittsort wechselt. Das Finale für den Samstagabend wird an der frischen Luft im Museumshofe am Obermarkt sein. Ab 18.30 Uhr ist hier für gute Verpflegung und beste Unterhaltung gesorgt.

Die Faszination Chormusik setzt sich am Sonntag, 10.30 Uhr mit einer Chor-Matinee mit neun Chören in der Stadthalle fort.

Um 15.30 Uhr beginnt das Kinder-Musical: „GÖTTEROLYMPIADE“. Hier erleben wir mit welcher Begeisterung die Kinder aus unterschiedlichen Chören (Horbacher Chöre/Volkschor Langenselbold), singen und spielend ihr Talent zeigen. Mit  diesem Gemeinschaftsprojekt des cvmk und dem Hessischen Chorverband endet das Chorfestival 2018.

Während des Chorfestivals sind zu den unterschiedlichen Programmpunkten traditionelle Chöre, Kinder- und Jugendchöre und natürlich auch Ensembles mit aktueller und moderner Chorliteratur sowie experimentierfreudige Chöre zu hören.

Chorverbands-Geschäftsführer Klaus Ritter: "Vielen dürften unsere ersten beiden Chorfestivals 2000 und 2010 noch in guter Erinnerung sein. Deshalb sind alle Freunde des Chorgesangs an diesem Wochenende herzlich eingeladen.“

 

Grußwort des Bürgermeisters Daniel Glöckner

Daniel Glöckner

Liebe Festivalgäste,
liebe Sängerinnen und Sänger,
liebe Freundinnen und Freunde des Chorgesangs,

Singen ist eine der ältesten Ausdrucksmöglichkeiten des Menschen. Manche können mit ihrer Stimme besser musizieren, manche schlechter. Aber alle, die singen, egal, ob sie die Töne treffen oder nicht, machen das aus einem inneren Bedürfnis heraus. Weil singen lustvoll ist, berührend, emotional, bisweilen befreiend, weil es einfach Spaß macht. Schon in der Jungsteinzeit haben Menschen versucht, mittels Knochenflöten harmonische Töne zu erzeugen und vermutlich auch dazu gesungen. Es gibt Forscher, die behaupten, der Mensch habe gesungen, bevor er sprechen konnte. Gesang begleitet uns von der Wiege bis in den Tod ein ganzes Leben lang und ist so vielfältig, dass ein einziges Menschenleben kaum ausreicht, alle Facetten kennenzulernen.

Wer nicht – oder vermeintlich nicht singen kann, steht bei Veranstaltungen fasziniert vor den Chören und lauscht trainierten Stimmen, die bis zu drei Oktaven abdecken können. Über 30 Ensembles werden beim nunmehr dritten Chorfestival des Chorverbandes Main-Kinzig vom 24. bis 26. August die hohe Schule des Zusammenklanges der Stimmen präsentieren.

Wir können uns glücklich schätzen, in Gelnhausen und dem Main-Kinzig-Kreis über ein so großes musikalisches Potenzial zu verfügen und als Bürgermeister der Barbarossastadt freue ich mich besonders, dass die dritte Auflage dieses Ereignisses nach 2000 und 2010 wieder in Gelnhausen stattfindet.

Mein Dank gilt in diesem Zusammenhang dem Chorverband, den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern und natürlich den Sängerinnen und Sängern für ihr Engagement.
Freuen sie sich mit mir auf starke Stimmen bei den Konzerten in der Stadthalle, in den Gelnhäuser Gotteshäusern, im Museumshof und auf das Kinder-Musical „Götterdämmerung“ zum Abschluss des Festivals.

Ich hoffe, wir sehen uns dort.
Ihr
Daniel Christian Glöckner
Bürgermeister der Barbarossastadt Gelnhausen

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